Mitgliederbereich

Fort- und Weiterbildung

Die Autoren der konsultierten Leitlinien stimmen darin überein, dass die Gewährleistung einer angemessenen, kontinuierliche Schulung der Mitarbeitenden, die täglich mit kognitiv beeinträchtigten Menschen zu tun haben, von grosser Bedeutung ist, um die Qualität des Pflegeangebots sicherzustellen (Bergmamm et al., 2009).

 

Die Teams müssen gut über kognitive Defizite und ihre Erscheinungsformen Bescheid wissen und im Alltag damit umgehen können.

 

Mitarbeiterschulungen müssen eine andere Sichtweise auf kognitive Beeinträchtigungen und insbesondere BPSD vermitteln und den ursächlichen Zusammenhang zwischen unbefriedigten Bedürfnissen und BPSD hervorheben.

 

Die Fortbildung erfolgt multimodal:

-            Intern vor Ort, durch Coaching und Unterstützung von Führungskräften, die reflexive Praktiken fördern, Pflegefachwissen besitzen und den Nachwuchs ausbilden.

-            Extern, im Rahmen von themenorientierten Kurzfortbildungen oder zertifizierenden Weiterbildungen (CAS, DAS etc.).

 

Die Mitarbeitendenfortbildung sollte folgende Themen abdecken:

§  Formen der Demenz und damit verbundene Symptome:

§  Behaviorale und psychologische Symptome der Demenz (BPSD)

§  Epidemiologie

§  Klassifizierung

§  Klinisches Bild

§  Beurteilung von Personen mit BPSD:

§  Verhaltensbeschreibung (Notizen im Dossier, Erhebung interdisziplinär relevanter Informationen oder Anwendung von Assessmentinstrumenten)

§  Ursachenermittlung (klinische Untersuchung durch Pflegefachkraft und Ärztin/Arzt)

§  Zuhilfenahme eines Verhaltensbeobachtungsrasters

§  Allgemeine Grundsätze für eine Intervention bei BPSD:

§  Grundansatz

§  Umdeutung (Reframing) / Situationsanalyse unter Wechsel der Perspektive

§  Nichtpharmakologische Grundsätze: Einzelinterventionen und Umgebungsinterventionen

§  Pharmakologische Grundsätze

§  Vorgehen bei Widerstand gegen körperpflegerische Handlungen

§  Vorgehen bei Schreien und ziellosem Umherirren

§  Vorgehen bei aggressiver Enthemmung

§  Vorgehen bei Sundowning-Syndrom und anderen Schlafstörungen

§  Manifestation und Pflege eines Delirs

§  Einsatz von Psychopharmaka zur Linderung oder Behandlung von BPSD und ihren Auswirkungen

§  Sonstige nichtpharmakologische Ansätze bei BPSD

§  Umgebungsbezogene Interventionen

Avalems

Verein der Walliser APH (AVALEMS)
Avenue de la Gare 29
Postfach 91
1951 Sitten


027 / 323 03 33

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
09.00 - 11.00 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
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