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APH: Impf-Frage spaltet ​​​​​​​Pflegepersonal

Zurzeit wird in den Oberwalliser Altersheimen gegen Corona geimpft. Doch wie viele Pfleger lassen sich überhaupt impfen?

Franz Schmid, Präsident von Avalems (Verein der Walliser Alters- und Pflegeheime), gibt sich ebenfalls optimistisch: «Ich würde sagen, dass sich auf gesamtkantonaler Sicht mindestens die Hälfte des Pflegepersonals impfen lassen wird.» Avalems versuche weiter, das Pflegepersonal mit sachlichen Informationen für die Impfung zu sensibilisieren. Doch der Verein könne dies nur wärmstens empfehlen. Dazu zwingen könne man niemand. Ein Rezept, wie man die Impfskeptiker umstimmen kann, hat Schmid nicht: «Erschwerend hinzu kommt, dass es nun seitens der Bundesverwaltung heisst, dass man zu wenig Dosen für die Nachimpfung in drei Wochen habe. Das ist völlig unverständlich. Schliesslich hiess es immer, nach drei Wochen müsse man nachimpfen, damit die Impfung ihre Wirkung entfalten könne. Andere Fachleute sagen nun wiederum, dass die erste Spritze bis zu drei Monaten wirke und man die Nachimpfung allenfalls hinauszögern könne.» Die Verunsicherung beim Pflegepersonal ist perfekt. Schwierig, unter solchen Umständen Impfskeptiker umzustimmen. Schmid betont jedoch, dass es ohne Impfung nicht geht: «Ziel muss sein, die Massnahmen lockern zu können. Wir können die alten Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt nicht für ein Jahr oder länger abschotten.» Das dürfe kein Dauerzustand sein. Und je mehr sich impfen würden, desto besser seien diese Menschen geschützt.

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